inicio

Einträge der Kategorie video

16.11.2012 - tuba ventosa - COMPUTING MUSIC VIII

In einer audiovisuellen live Komposition lotet Frequenzwechsel kinematische Charakteristika der Orgel und deren Klangkorrelate aus. Mechanische Grenzbereiche, System-Rauschen, Tempo-Flimmern, akustische Admittanz, Rückkopplung.
Don’t denoise!

ab 19.30 Uhr, Freitag 16. November 2012, Kunst-Station Sankt Peter Köln
COMPUTING MUSIC VIII

http://www.vimeo.com/55381091

Tuba ventosa wurde für die Orgeln der Kunst-Station Sankt Peter in Köln entwickelt.

Die 23 Minuten gespielte Klang- und Bildkomposition basiert auf einer audiovisuellen Rückkoppelung über Video, Mikrofon, Orgel. Der Prozess wird per Händeklatschen initiiert, dieser Impuls startet eine Videorückkoppelung durch ein zufallsgeneriertes Muster. Ein Kantenerkennung Algorithmus moduliert dieses zu visuellen Turbulenzen die die Orgeln steuern. Sechs verschiedene Punkte des Videobildes generieren Daten zur Übersetzung des Visuellen in Midi-Daten und dementsprechend in Noten. Diese sind, wie auch die visuelle Komponente, im kompositorischen Ablauf durch Presets gegliedert. In denen die Auswahl aus den 120 möglichen Registern, Tempi und der Charakter des visuellen Prozess gespeichert sind. Die akustische Entwicklung beeinflusst über das Mikrofon die Parameter des Videofeedback und dadurch die Entwicklung der visuellen Turbulenzen. Dieses komplexe System wird auf Basis der akustischen und visuellen Programmierung live gesteuert und von einem analogen Einsatz an der Winddrossel begleitet. Das in Echtzeit generierte Video wird auf den Boden im Zentrum des Kirchenraums und in das Gewölbe des Seitenschiffs projiziert. Eine dritte Projektion, die Bodenprojektion überschneidend zur Hälfte auf die Seitenwand geworfen, ergänzt den Performance Raum. Videoaufnahmen der Glasoberflächen der Kirche überlagert von einer Visualisierung der akustischen Intensität des Klangereignisses bilden eine, im Oben und Unten aufgelösten Raum, horizontale Konstante.

Frequenzwechsel in der Filmwerkstatt Düsseldorf (28.04.2012)

http://www.vimeo.com/41868568

Verballung II ist Teil des Programms der Langen Nacht der Museen Düsseldorf 2012: 4 Stunden Klang- und Bildgenerierung, die sowohl performativ wie installativ ausgerichtet sind. Besucher_innen bewegen sich durch den Klang- und Bildraum und werden visuell als Schatten oder als Elemente im Kamerabild in die Arbeit eingebaut.

Gegen die Abschirmung und das Herausfiltern von Rauschen: als leitende akustische Quelle gilt die Verstärkung von elektronischer Emission; mit so genannten sniffers wird die Frequenzemission von elektronischen Geräten detektiert und mit einem stark analogen Ansatz weiterverwertet. Die Sonifizierung von Elektro-Smog wird von der Visualisierung von “Berechnungsrauschen” von GPS-Koordinaten begleitet: obwohl die GPS-Daten-Empfänger ortsgebunden ist, verursacht die Bewegung der Satelliten einen ständig wechselden Berechnungsfehler und variable Koordinatenwerte: diese Variabilität wird zur Bildgenerierung verwertet.

Die 2 Hauptvideokanäle sind auf mehreren Projektionsflächen verteilt; im Raum hängen durchlässige, bedingt bewegliche Raumverteiler aus Projektionsfolie. Ein Videokanal streamt ein Kamerabild aus dem Installationsraum selbst; das Bild wird nach Helligkeitswerten analysiert; die Pixel werden mit dem empfangenen GPS-Koordinaten als Ascii-Zeichen überspielt.
Ein weiterer Videokanal zeichnet Linien in einem virtuellen 3-dimensionalen Raum; als Werte werden die vor Ort empfangenen GPS-Koordinaten nach einem WGS84-Datenmodell verwendet.

groundspeed, UG3, Freiburg 24.06.09

http://www.vimeo.com/5405260

Im Rahmen der Baden-Württembergische Theatertage führt das Kollektiv Frequenzwechsel in der Tiefgarage des Konzerthauses Freiburg die audiovisuelle Liveperformance “groundspeed” auf. Das Zentrum der Performance bildet ein Personenkraftwagen. Dieser ist der Ausgangspunkt für die Erzeugung von Bild und Ton. Im Raum verteilte Klangquellen und Videoprojektionen formen die speziell für die Parkgeschossebene UG3 entwickelte Rauminstallation. Das Performancekollektiv fungiert darin als gemeinsamer Bild / Tonprozessor. Die Akteuere, ausgerüstet mit Kameras und Mikrofonen, erkunden und bespielen das Objekt. Die dabei entstehenden Blick– und Klangperspektiven werden in Echtzeit moduliert, verschoben und kreiert. Die offene Raumsituation ermöglicht den Besuchern diese Perspektivwechsel aufzunehmen, zu kontrastieren oder zu erweitern.

Dauer ca 45 min

Frequenzwechsel startete als intermediales Arbeitskonzept für eine Ausstellung
im Kunstwerk Köln (August 2008) und entwickeltet sich zu einem Audio - Visuellen
Improvisationskollektiv, bestehend aus Komponisten, Medienkünstlern und Bildhauern.
Die Schnittpunkte des kollektiven Arbeitens sind Instant Composition, Expanded Electronics, Videoorganism, Topographic Mapping, Don´t Denoise!.

Beteiligte Künstler:

Tobias Beck, Tobias Grewenig, Volker Hennes, Matthias Neuenhofer, Dirk Specht, Ephraim Wegner

http://theater-blog.fhf-online.de/offizielle-veranstaltungen/neun-positionen/

Doku-Kamera Marc Doradzillo


Ältere Einträge »